Für den Selbstbau einer Trenntoilette



Separett Privy

Der Separett PRIVY SEPA Urin-Trenneinsatz eignet sich zur Umrüstung und Aufwertung bestehender einfacher Toiletten, ist aber auch für den Eigenbau einer Komposttoilette interessant. Mit Hilfe von Privy ist die vorteilhafte Trennung der Ausscheidungen möglich, fäkale Gerüche können vermieden werden, indem der Urin extra erfasst und abgeleitet wird.
Der Privy Trenneinsatz ist in zwei Versionen lieferbar:
Privy 500 (siehe Abb. rechts) in Kombination mit einem Wärme isolierenden Hartschaumsitz, ideal insbesondere im Außenbereich in den kalten Jahreszeiten! Der Thermo-Sitz ist auch ohne weiteres gegen andere handelsübliche Toilettensitze austauschbar.
Privy 501 (siehe Abb. unten) wird mit einem bereits vormontierten Standard WC-Kunststoffsitz wie bei Modell Villa geliefert.

Mit diesem Separett-System-Formteil kann mit wenig Aufwand eine Trenntoilette hergestellt werden. Sie brauchen lediglich ein geeignetes Gehäuse herstellen. Durch die Urinseparierung ersparen Sie sich unangenehme fäkale Ausdünstungen, sorgen für eine effektivere Umsetzung und kommen modernen hygienischen Erfordernissen entgegen. Urin wird abgeleitet und die Fäkalien bei Bedarf in einem unter der Sitzbank installierten Sammelbehälter aufgefangen, so dass sie anschließend leicht kompostiert werden können.



Einbaubeispiel und Erfahrungen mit dem Separett Privy Urin- Trenneinsatz im häuslichen Badezimmer.

Den Möglichkeiten zum Selber - Bauen einer gefälligen und praktischen Biotoilette sind kaum Grenzen gesetzt, wie dieses ungewöhnliche Beispiel in Ergänzung zu der häufigen und bewährten Installation als einfache und preis günstige Gartentoilette zeigt:

„Lieber Herr Hoffmann,
hier die versprochenen Fotos von unserer Toilette. Und ein paar Zeilen dazu: Wir standen beim Bau unseres Badezimmers vor der Herausforderung, auf wenig Platz Dusche, Waschbecken und Toilette unterzubringen - und das möglichst noch so, dass auch Rollstuhlfahrer_innen die Toilette gut nutzen und von ihr aus das Waschbecken erreichen können.
Wir haben die Toilette schräg in den Raum gebaut, so dass sie sowohl von der Seite als auch von vorne her mit dem Rollstuhl angefahren werden kann.

Die Unterkonstruktion haben wir kostensparend aus Resten von Estrichelementen gebaut und dann gefliest. In der Wand zwischen Toilette und Dusche ist ein Abluftrohr eingebaut, das Abluft aus der Toilette abführt. Es hat ausreichend Zug, so dass keine elektrische Entlüftung nötig ist.
Seitlich haben wir eine herausnehmbare Tür eingebaut, durch die wir den Sammelbehälter entnehmen können.



Der Sammelbehälter kann ebenso wie entsprechende Einlegebeutel oder ein Kanister zur Urinsammlung als Zubehör über uns bezogen werden. Außerdem gibt es zur Entlüftung einen elektrischen 12V- oder optional auch einen windbetriebenen Lüfter.
Die als Sitz mitgelieferte Hartschaumauflage mit Deckel fühlt sich auch bei niedrigeren Temperaturen angenehm warm an.

Lieferumfang: Separett-System-Einsatz, 2,5 m Urinschlauch, Wärmesitzauflage aus glattem Styropor mit Deckel (die Mass-Zeichnung auf dem Verpackungs-Karton ist ggf. als Schablone für eine Sitzbankaussparung verwendbar)

Abmessungen: Breite 37,5cm, Tiefe 39,5cm, Farbe: mittelblau

Laden Sie hier einen Erfahrungsbericht herunter.

Weitere Beispiele zur Nutzung von „Privy“-TCs finden Sie unter dem Menüpunkt Referenzen.

Hier können Sie ein Infoblatt mit Einbaubeispielen herunterladen.

Hier finden Sie unsere aktuelle Preisliste!

 

 

 

Installlation:
Installation




Der Urin läuft durch eine Rohrleitung in der Wand zu einem Sammelbehälter im Keller.
Der besondere Clou unserer Komposttoilette ist die Verbindung mit einem Dusch- WC („Clean Seat Min“). Wir spülen nicht mehr mit Wasser, aber wir benutzen Wasser, um uns nach dem Stuhlgang zu reinigen. Das Wasser kommt aus einer kleinen Düse; durch den Drehknopf kann der Wasserstrahl angestellt und in seiner Stärke reguliert werden.

In unserer Komposttoilette landet dieses Wasser teils im Eimer, teils im Urinabscheider. Da es sich aber um sehr geringe Mengen handelt, ist das unproblematisch. Wir füllen in den Sammelbehälter zuunterst jeweils eine Schicht Rindenschrot und grobe Holzspäne ein, die als Drainage wirkt. Der Urin ist zwar durch die Vermischung mit Wasser vielleicht etwas geruchsintensiver; das macht sich aber nur bemerkbar, wenn im Keller die Verbindung zwischen Rohrleitung und Urinkanister luftdurchlässig ist und so ein Kamineffekt entsteht, der die Gerüche nach oben trägt. Wenn unten alles dicht ist, riechen wir oben nichts.“

Familie L. aus Brandenburg

 






© Separett & Biolan TC-Vertrieb

 

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